Мы поможем вам!

Вы ВИЧ-инфицированы и нуждаетесь в лекарствах? Вы принадлежите к ЛГБТ сообществу и нуждаетесь в поддержке? Вы зависимы от наркотиков и нуждаетесь в метадоновой терапии? Мы будем рады проконсультировать вас. Свяжитесь с нами: info@kassel.aidshilfe.de

 

Neues T*räumchen-Angebot: Come-Together-Treff – für junge Queers, ihre Freund*innen und An- und Zugehörige

Es ist so weit – unser Come-Together-Treff: für junge Queers, ihre Freund*innen und An- und Zugehörige – findet statt.
Ihr seid herzlich willkommen. Wichtig ist jedoch Sensibilität für queere Themen mitzubringen, denn der Treff soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden.
Wann? – Jeden zweiten Dienstag im Zwei-Monats-Rhythmus
Wo? – Aidshilfe Kassel, Motzstraße 1, 34117 Kassel
Um wie viel Uhr? – Von 18 bis 20 Uhr
Anmeldungen bitte über kontakt@traeumchen-kassel.de oder julien.franke@traumchen-kassel.de
Wir freuen uns auf Euch! Bis dann!

 

 

T*räumchen´s Statement zu den queerfeindlichen Taten der Documenta 15

T*räumchen ist ein Projekt, dass sich auch stark einsetzt, junge trans, inter* und nicht-binäre Personen in ihrer Identität zu stärken bzw. zu empowern.
Vor allem daher war unsere Seite stets als Safe Space gedacht, um einen Abstand von Alltagsdiskriminierung zu schaffen und euren Facebook-Feed mit positiven Nachrichten zu füllen.
Doch angesichts der jüngsten Ereignisse – Oslo, das Verlieren von LGBTQIA+- und Frauenrechten auf globaler Ebene und nicht zuletzt der Abbruch des Party Office Programms auf der Documenta zeigen, dass es an der Zeit ist nun mehr ein Statement zu setzen.
Während sich viele Menschen für unsere Rechte einsetzen, gibt es einen Teil, der sehr laut agiert und Queerfeindlichkeit wieder salonfähig machen möchte. Außerdem möchten sie unsere Existenz wieder unsichtbar sowie all die Errungenschaften der letzten Jahre zunichte machen. Mit ihrem Hass wollen sie uns einschüchtern.
Wir müssen daher unsere Stimme erheben und gemeinsam mit unseren Supporter*innen, zeigen dass Queerfeindlichkeit, Misogynie, Rassismus und Antisemitismus keinen Platz in einer modernen und sozialen Gesellschaft haben. Es wird an der Zeit noch näher zusammenzurücken und einander aufzurichten.
Daher: Zeigt Queere und andere Formen der Gewalt an, wenn ihr trans, inter* und nicht-binäre Personen unterstützen möchtet, setzt gerne eure Pronomen in euer Profil, sprecht eure Bekannten und Freunde darauf an, wenn sie sich queerfeindlich, rassistisch, misogyn oder antisemtisch äußern.
Wir brauchen unsere Allies und ebenso einander, denn all das betrifft nicht nur die genannten Personenkreise: Dies ist eine Angelegenheit, die uns alle angeht! Denn der Angriff auf Menschenrechte, ist auch ein Angriff auf unsere demokratischen Werte. Es ist ein Backlash in alte und konservative Rollenbilder.
Genau dies darf nicht passieren – es gibt gender nonkonforme Menschen, trans, inter*, nicht-binäre, BIPoC, jüdische und mehrgewichtige Personen. Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Und genau dafür treten wir ein.
 

Gegen trans*feindliche Berichterstattung, für einen respektvollen und sachlichen Umgang miteinander

Den vollständigen Petitionstext und die Möglichkeit, zu unterschreiben, gibt es hier: innn.it/transmedienwatch

Auszüge aus dem Petitionstext findet ihr hier:

“Mit Besorgnis nehmen wir – Trans*-Organisationen und Unterstützer*innen – problematische Tendenzen in der aktuellen Berichterstattung wahr: Zunehmend werden Medienbeiträge veröffentlicht, in denen von „Trans* als Trend“, von angeblich unsicheren Frauenschutzräumen, von einer sogenannten “Trans*-Ideologie“ oder von „Mädchen, die keine Mädchen sein wollen” die Rede ist. Diese Berichterstattungen gehen soweit, die Existenz von trans* Personen zur Debatte oder sogar in Frage zu stellen. Sie schüren Ängste und Hass gegenüber trans* Personen, ihrer rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Gleichstellung, indem diese als „gefährlich“ für die Mehrheitsbevölkerung dargestellt werden. Gleichzeitig erfahren trans* Personen überproportional viel physische und psychische Gewalt.

Journalist*innen und Medien kommt eine besondere Verantwortung zu. Sie sind dem Pressekodex verpflichtet, und unterliegen der journalistischen Sorgfaltspflicht. Sie tragen zudem einen wichtigen Teil zur öffentlichen Meinungsbildung bei. Wir schätzen wert und nehmen als positiv wahr, dass einerseits immer mehr Journalist*innen ihre Kenntnisse zu Trans*-Themen ausbauen und Selbstvertretungen für Hintergrundgespräche, Interviews oder als Kommentator*innen anfragen. Doch zunehmend wird in Beiträgen ein verzerrtes und lückenhaftes Bild der vielfältigen Lebensrealitäten von trans* Menschen vermittelt, indem Bilder und Begrifflichkeiten von trans*feindlichen Bewegungen aufgegriffen werden. In der Darstellung von trans* Personen und auf trans* bezogene Themen mangelt es häufig an sorgfältiger Recherche und einer nuancierten Betrachtung der Diskriminierungen, mit denen trans* Personen konfrontiert sind. Unerwähnt bleibt z. B. die rechtlich, finanziell und sozial immer noch prekäre Lage von vielen trans* Menschen und ihre anhaltende [Psycho-]Pathologisierung. Wo es eine sachliche Auseinandersetzung und Aufklärung im Sinne einer demokratischen Gesellschaft und gleichgestellten Teilhabe bräuchte, tragen unkritisch übernommene Darstellungen zur Trans*feindlichkeit bei. Belegt ist, dass die Qualität der Berichterstattung zu Trans*-Themen die mediale Öffentlichkeit beeinflusst [Quelle: thehill.com].

Meinungsfreiheit ist ebenso wie die Würde des Menschen höchstes Gut für eine demokratische Gesellschaft. Sie umfasst allerdings nicht nachprüfbar unwahre Tatsachenbehauptungen und sie endet mit der Verletzung der Menschenwürde. Genau hier setzt die Verantwortung der Medien für eine tatsachenbasierte und menschenwürdige Berichterstattung ein. Deswegen appellieren wir an Medien, abwertende Meinungsäußerungen nicht unhinterfragt zu übernehmen. […]

Wir wollen trans*feindlicher Berichterstattung in Deutschland etwas entgegensetzen:

1. Wir fordern Einordnung und Ausgewogenheit.

2. Wir fordern eine respektvolle und menschenwürdige Berichterstattung, die Diskriminierung entgegenwirkt.

3. Wir fordern die Abbildung des aktuellen wissenschaftlichen Standes.

4. Wir fordern sachlich und fundierte Berichterstattung.

5. Wir fordern, dass Trans*- Selbstorganisationen verstärkt als kompetente Ansprechstellen genutzt werden.

6. Wir fordern, auch in den Medien Trans*feindlichkeit als Problem für eine demokratische Gesellschaft zu benennen.” […]

 

 

 

Ferienfreizeit von T*räumchen und equity* (Anmeldefrist bis zum 07.07.)

equity* und T*räumchen präsentieren:
Ferienfreizeit für trans*, nicht binäre und inter* Jugendliche und junge Erwachsene
15.8. – 19.8.2022 @ Zeltlagerplatz Stolle
Den Wunsch nach einer Ferienfreizeit für trans* Jugendliche haben wir vernommen – und wir lassen ihn wahr werden! equity* Göttingen und T*räumchen Kassel laden euch ein zur Ferienfreizeit für trans*, nicht binär und inter* zwischen 14 und 27.
Wir wollen auf dieser Ferienfreizeit einen Raum für Sonne, Spaß und gute Laune schaffen. 5 Tage lang lecker essen, quatschen und das Freibad nach Herzenslust und ohne Angst vor nervigen Blicken nutzen!
Und wir wollen auch ein bisschen über unseren Tellerrand schauen und neue Menschen kennenlernen, darum kooperieren equity* und T*räumchen, sodass sowohl Personen aus dem Raum Göttingen als auch aus dem Raum Kassel teilnehmen können.
Die Plätze sind begrenzt, also meldet euch schnell (spätestens bis zum 15.6.) an! Es gibt 15 Plätze für Menschen aus dem Raum Kassel/Hessen. Und 25 Plätze aus dem Raum Göttingen/Niedersachsen.
Am 15.8.2022 geht es los: Wir fahren auf die Stolle. Der Zeltlagerplatz Stolle liegt circa 20km von Göttingen entfernt. Es wird eine gemeinsame Anreise vom Bahnhof Göttingen geben.
Kosten 25€ (inkl. Übernachtung in Zelten/Ferienhäusern, Verpflegung und An-/Abreise ab Göttingen).
Anmeldung und Fragen Kassel/Hessen an: kontakt@traeumchen-kassel.de
Anmeldung und Fragen Göttingen/Niedersachsen an: info@equity-goettingen.de
Wir freuen uns auf euch!
 

Lesung: Von Sie. Zu Er. Zu Mir. von und mit Karu-Levin Grunwald-Delitz

Lesung und Gespräch

Wann: 11.06.2022, 17 Uhr
Wo: Aidshilfe Kassel in der  Motzstr. 1 34117 Kasse
Hygienemaßnahmen: tagesaktueller Test und Maske
Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Es ist er. Nicht sie.
Das ist verwirrend.
Ja, es ist. Er!
Unverständlich. Wieso denn bloß?
Keine Ahnung. Kann ich nicht erklären. Es ist ein Gefühl. Wohlfühlen.
Frei-Sein. Ich-Sein.

Die biografisch motivierten Texte des Autors* geben Einblicke in die Gefühls-
und Gedankenwelt eines transgeschlechtlichen Menschen.
Sie berichten vom Kampf um Anerkennung und der Freude am Ich-Sein.
Abseits von Geschlechterstereotypen, plädieren sie für das Finden der eigenen Identität.
Karu-Levin Grunwald-Delitz ist Autor*, Schreib*- und Theaterpädagoge*.
In seinen Texten und auf der Bühne lässt er* Stimmen zu Wort kommen, die
im Alltag wenig Platz finden. Er* liest aus seinem Buch „Von sie. Zu er. Zu mir“,
erschienen bei Edition Assemblage.
 

Neues zu HIV, Therapiestrategien, CROI und Neues zu Corona

Ort: Aids-Hilfe Kassel
Datum & Uhrzeit: 09.06.2022
18- ca. 20 Uhr

Referent: Siegfried Schwarze
Moderation: Annette Piecha

 

Die letzten zwei Jahre haben wir uns sehr viel mit dem Corona beschäftigen müssen. Aber auch zu HIV gibt es Neues zu berichten.
In diesem Workshop geht es daher um ein Update zu Neuigkeiten rund um HIV und die HIV-Therapie, ebenso können aktuelle Fragen zu Corona besprochen werden.

Es wird die Möglichkeit geben, dass ihr eure konkreten Fragen einbringen könnt.

Mögliche Themen können sein (je nach Interesse der Teilnehmenden):

  • Neue Therapiestrategien bei HIV: Neue Wirkstoffe, Zweifachkombinationen, Depotspritze – und was kommt danach?
  • Was tun bei neuen Nebenwirkungen, bei Gewichtszunahme oder Schlafstörungen?
  • Wie geht es weiter mit Corona? Brauchen wir weitere Impfungen? Wie ist das Risiko für
  • Menschen mit HIV?
  • Warum ging das mit der Impfung bei Corona so schnell und bei HIV warten wir seit 40 Jahren darauf? Wie sieht es in Zukunft aus?
  • Wo bleibt die Heilung von HIV?

Der Workshop findet in der Aids-Hilfe Kassel statt. Es gibt Getränke und ein paar Snacks. Du kannst dich anmelden, indem du eine Mail an barbara.passolt@kassel.aidshilfe.de schickst. Gerne kannst du dich auch telefonisch melden unter 0561/97975915 oder 01590/ 46 97 544.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

 

 

 

 

 

POSITIVER RAUM wird ermöglicht durch einen Finanzierungspool
der drei forschenden Arzneimittelhersteller (in alphabetischer Reihenfolge):
Gilead Sciences GmbH; MSD Sharp & Dohme GmbH; ViiV Healthcare
 

Требуется помощь волонтеров!

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Neurodivergenz und Transexklusivität in queeren Räumen

Das LSBT*IQ Netzwerk und Slin e.V. laden herzlich zum interaktiven Vortrag mit Fluff von Minzgespinst ein!

Der Vortrag unternimmt eine inhaltliche und historische Reise durch queere Räume, mit Schwerpunkt aus LesbenFrauen und FLINTA Räumen. Dabei werden Verschränkungen zwischen Transmisogynie, Transfeindlichkeit und Neurodivergenz betrachtet und Lösungsmöglichkeiten für heutige Konflikte aufgezeigt.