Queercore – How To Punk A Revolution

15.08.2018 – 21:00 – Kleines Bali

posterUS 2017
ein Film von Yony Leyser
mit Bruce LaBruce, G.B. Jones, Genesis Breyer P-Orridge uvm.
Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
83 Minuten

Inhalt:

Queercore: How to Punk a Revolution erzählt die Geschichte jener lose verbundenen Gruppe von nordamerikanischen Punk-Künstler_innen, die in den 1980er und 90er Jahren ihre queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeiten rückten – und sich damit nicht nur gegen die damals von heterosexuellen Männern dominierte und latent homophobe Punk-Szene auflehnten, sondern auch gegen den allzu angepassten schwulen Mainstream.

Regisseur Yony Leyser („William S. Burroughs – A Man Within“, „Desire Will Set You Free“) lässt dazu die schillernden Schlüsselfiguren der Bewegung zur Wort kommen: die Filmemacher_innen Bruce LaBruce und G.B. Jones, die Musiker_innen Kim Gordon (Sonic Youth), Jody Bleyle (Team Dresch) und Kathleen Hana (Bikini Kill), ihren schamlosen Wegbereiter John Waters – und viele mehr. Künstler_innen wie Beth Ditto und Peaches erzählen, wie die Bewegung ihr Verständnis von queerem Leben und Denken geprägt hat, das sich von allen normativen Einschränkungen löst. Filmclips, Konzertausschnitte und Aufnahmen der spektakulärsten Aktionen dokumentieren das vielschichtige Schaffen der Szene. Leyser mitreißendes Szene-Porträt schließt nicht nur eine klaffende Lücke innerhalb der nicht-heterosexuellen Geschichtsschreibung, es ist auch ein wilder Appell gegen jede Form der falschen Anpassung.“ (Salzgeber & Co. Medien GmbH)

Pressestimmen:

  • „zutiefst informativ über den Aufstieg der Homocore-Bewegung … Leysers Film erhebt die interessante Frage über Assimilation: Sollte sie das ultimative Ziel für queere Menschen sein?“ (The LGBT Sentinel)
  • „»Queercore« zeigt nicht nur, wie im Lauf der Jahrzehnte Acts wie Pansy Division, Peaches oder Beth Ditto aus diesem Underground-Spirit entstanden, sondern auch, wie zentral die Themen Anpassung und Widerstand für die LGBTIQ-Bewegung immer noch sind.“ (Anja Kümmel – Intro.de)
  • „Der Film ist höchst aufwendig montiert und entwickelt durch seinen rasanten Schnitt, eine ganz eigene Dynamik und Energie. Leyser verbindet die Interviews, Konzert- und privaten Super-8-Aufnahmen, ausgewählten Schlagzeilen der Fanzines sowie (Bewegt-)Bilder der spektakulärsten Queercore-Aktionen zu einem impulsiven Gesamtkunstwerk in Hochgeschwindigkeit.“ (Björn Schneider – Programmkino.de)

Trailer: